Donnerstag, 7. Februar 2008

Aus dem Unterricht der 3.Klasse

Die Eigenschaften des Christkindes

Rudolf Steiner gibt uns für den Religionsunterricht das Beispiel des Handschuhs: So wie des Menschen Hand den Handschuh ausfüllt oder ausstopft, so muss man den Kindern vermitteln, dass das Göttliche ihren Leib erfüllt.

Eine Unterrichtsstunde, die in diesem Geiste gestaltet wird kann recht fruchtbar werden. Man kann dann auch deutlich machen, wie wenn man gesund und kräftig ist, dieser Leibeshandschuh so recht stark vom Göttlichen erfüllt ist. Wie dann bei alten Leuten, sich das Göttliche schon herauslöst, der Leib dadurch eben runzliger wird.

Die Kinder tauchen mit Leidenschaft in solche Bilder ein und entzünden daran ihre Fantasie.

Als wir dann über Weihnachten und das Christkind sprachen, wurde die Frage gestellt, was denn das Besondere an dem Kind sei? Wovon es ganz erfüllt sei?
Dann kamen die Antworten: von Liebe und Frömmigkeit
Das Herz ist ihm übervoll davon. Eigentlich passt so viel Liebe gar nicht hinein. Die Liebe strahlt aus ihm überall heraus.
Dann meinte noch ein Kind: So kann es damit auch andere anstecken!

Anschließend lernten wir. "Meine Liebe ist groß wie die weite Welt"

Die Kinderseelen werden durch starke, drastische Bilder sehr angeregt. Die höchsten Weisheiten bekommen dann oft ein fast humorvolles Gewand. Das braucht man nicht zu scheuen. Es tut der weihevollen Stimmung keinen Abbruch. Die Kinder gehen dann mit noch mehr Freude in den Religionsunterricht.